Angesichts der zunehmenden Trockenperioden und regionalen Wasserknappheit warnt der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) vor generellen Bewässerungsverboten auf Friedhöfen. Diese grünen Oasen sind für das Stadtklima, die Artenvielfalt und die Lebensqualität von großer Bedeutung. Daher appelliert der BdF an Kommunen und Wasserbehörden, Friedhöfe in ihren Wasserstrategien gesondert zu behandeln und ihre ökologischen Funktionen stärker zu berücksichtigen. Es wird betont, dass Friedhofsgärtnereien bereits jetzt verantwortungsvoll mit Wasser umgehen und auf trockenheitstolerante Pflanzen sowie wassersparende Methoden setzen.
Um die ökologischen, sozialen und kulturellen Leistungen der Friedhöfe langfristig zu sichern, fordert der BdF maßgeschneiderte und fachlich fundierte Bewässerungskonzepte. Diese sollen darauf abzielen, Wasserressourcen zu schonen und gleichzeitig die notwendige Pflege der Grünanlagen zu gewährleisten, da die Zunahme von Hitze- und Trockenperioden ohne ausreichende Bewässerung Schäden an Grabstätten und Pflanzflächen verursachen würde. Eine nachhaltige Bewirtschaftung erfordert nicht nur Wassereinsparungen, sondern auch den Erhalt der bestehenden grünen Infrastruktur.
Nachhaltige Wasserwirtschaft auf Friedhöfen
Der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) macht auf die wachsende Herausforderung durch klimatische Veränderungen aufmerksam, die sich in häufigeren Hitze- und Trockenperioden äußern. In dieser Situation warnen sie eindringlich vor der Verhängung pauschaler Bewässerungsverbote auf Friedhofsanlagen. Solche Verbote könnten weitreichende negative Konsequenzen für die einzigartigen städtischen Grünflächen haben, die Friedhöfe darstellen. Sie sind nicht nur Orte des Gedenkens, sondern auch wesentliche Beiträge zur Kühlung des Mikroklimas, zur Förderung der Artenvielfalt und zur Steigerung der allgemeinen Lebensqualität in urbanen Gebieten. Der BdF fordert daher die zuständigen Kommunen und Wasserversorger auf, die besondere Stellung von Friedhöfen anzuerkennen und bei der Entwicklung von Wasserstrategien differenzierte Ansätze zu verfolgen, die ihre multifunktionalen Eigenschaften berücksichtigen.
Die Friedhofsgärtnereien sind sich ihrer Verantwortung bewusst und setzen bereits vielfältige Maßnahmen zur Wassereinsparung um. Dazu gehören die Auswahl von Pflanzen, die besser mit Trockenheit zurechtkommen, die Anpassung der Pflegekonzepte und der Einsatz effizienter Bewässerungstechnologien. Nachhaltigkeit bedeutet für den BdF jedoch mehr als nur die Reduzierung des Wasserverbrauchs; es umfasst auch die langfristige Sicherung und Pflege der bestehenden grünen Infrastruktur. Ohne eine bedarfsgerechte Wasserversorgung drohen irreparable Schäden an den Grabstätten und den vielfältigen Pflanzungen, was nicht nur den Verlust gärtnerischer Leistungen, sondern auch die Beeinträchtigung der ökologischen Funktionen dieser wichtigen Grünflächen zur Folge hätte. Daher ist ein umsichtiges und maßgeschneidertes Vorgehen unerlässlich, um die wertvollen Leistungen der Friedhöfe für die Gesellschaft zu bewahren.
Bewässerungskonzepte für grüne Oasen
Die Notwendigkeit, Wasser auf Friedhöfen umsichtig zu nutzen, wird vom Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) ausdrücklich betont, insbesondere angesichts der steigenden Häufigkeit von Hitzeperioden und Wasserknappheit. Sie lehnen pauschale Einschränkungen der Bewässerung ab und plädieren stattdessen für eine detaillierte und auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmte Herangehensweise. Friedhöfe erfüllen eine doppelte Funktion: Sie sind nicht nur Orte der Trauer und des Gedenkens, sondern auch bedeutende Grünflächen in städtischen Umgebungen. Ihre Bäume, Sträucher und Blumen tragen maßgeblich zur Klimaregulierung, zur Schaffung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen sowie zur Verbesserung der ästhetischen und emotionalen Qualität des Stadtbildes bei. Ohne eine angemessene Wasserzufuhr während Trockenperioden könnten diese ökologischen und sozialen Funktionen nicht aufrechterhalten werden.
Der BdF setzt sich für die Entwicklung spezifischer und fachlich fundierter Bewässerungspläne ein, die sowohl die Schonung von Wasserressourcen als auch die Erhaltung der Friedhofslandschaften gewährleisten. Friedhofsgärtnereien praktizieren bereits innovative Methoden, wie den Einsatz von trockenheitsresistenten Pflanzen und die Implementierung wassersparender Bewässerungstechniken. Diese Bemühungen zeigen, dass die Branche aktiv Verantwortung übernimmt. Das Ziel ist es, eine Balance zu finden, die es ermöglicht, die grünen Infrastrukturen der Friedhöfe dauerhaft zu bewahren und ihre vielfältigen ökologischen, sozialen und kulturellen Beiträge für die Gemeinschaft langfristig zu sichern. Es geht darum, nicht nur Wasser zu sparen, sondern auch die grüne Vielfalt und die damit verbundenen positiven Effekte für das Stadtbild und die Umwelt zu schützen.